Rayleigh Streuung

Rayleigh Streuung (RS) ist ein elastischer Streuprozess. Sind die gestreuten Partikel klein im Vergleich zur Wellenlänge des einfallenden Lichtes, nennt man diesen elastischen Streuprozess Rayleigh Streuung (RS). Das ist für Gasmoleküle der Fall, so daß sich diese Methode vor allem für das Imaging in Gasen eignet. Mittels der RS erhält man Bilder, die gewichtete  Informationen zur Gesamtgasdichte enthalten, da alle beteiligten Moleküle zur RS beitragen. Das gestreute Licht hat nahezu die gleiche Wellenlänge wie das einfallende Licht. Die Anwendbarkeit der RS setzt jedoch entweder eine konstante Gaszusammensetzung oder bekannte Molbrüche aller Majoritätenspezies voraus. Wenn Gaszusammensetzung und Druck bekannt sind, erlaubt das Rayleigh Imaging die Messung planarer Temperaturfelder (Rayleigh Thermometrie). Rayleigh Streuung ist deutlich schwächer als Mie Streuung, aber mehr als zwei Größenordnungen stärker als die spontane Raman Streuung (SRS). Die Inkandeszenz von Ruß sowie Mie Streuung sind Prozesse, die das Rayleigh Signals vollständig überdecken können.