Stereoskopisches 3D-Unterwasser-PIV System von LaVision im Einsatz am Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen in Hannover.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Stereoskopisches 3D Unterwasser PIV System von LaVision in Hannover

LaVision hat ein stereoskopisches 3D Unterwasser-PIV System erfolgreich in einem Wellenkanal installiert, in dem die typische Wasserbewegung an und um Offshore-Windkraftanlagen simuliert wird. Unter anderem soll die durch die Meeresströmung beeinflusste Bewegung von Sand an den Fundamenten dieser Windkraftanlagen untersucht werden. Das PIV System arbeitet mit hochauflösenden 5 Megapixel Kameras , durch einfach austauschbare Spiegel-Sektionen lassen sich schnell verschiedene Ausrichtungen (horizontal/ vertikal) der Kameras zum Lichtschnitt bzw. zum Experiment realisieren. Das System wird am Franzius-Institut an verschiedenen Wasserkanälen eingesetzt und wurde daher modular konzipiert und zudem mit einem „Trockendock“ (Halte-Gestell) ausgeliefert, in dem das ca. 500 kg schwere System abgestellt werden kann um es dort trockenen Fußes für den nächsten Einsatz umbauen zu können. Die verbaute 3-Achsen-Verfahreinheit erlaubt Millimeter-genaues Verfahren im Bereich 1 x 1 x 1,4 Meter. Mit der erfolgreichen Installation hat LaVision seine weitreichende Erfahrung auf diesem Gebiet wieder einmal unter Beweis gestellt.
Details zum gezeigten Kanal:
Wellenkanal
Reguläre und irreguläre Wellen
max. Wellenhöhe: 0,5 m
Länge: 110 m
Breite: 2,2 m
Tiefe: 2 m
Weitere Messorte, in denen das System zum Einsatz kommen soll, sind ein Wellenbecken, eine Schleusenrinne und eine Umlaufrinne am Außenstandort Marienwerder.



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